Wieder ein neues, wunderschönes Segelrevier, diesmal Biograd. Zum ersten Mal ein Boot ohne Crew gemietet (nach sechs Mal Flottille), hat uns sehr gut gefallen. Wie immer war alles wieder hervorragend über Tubber organisiert. (Jetzt auch die Versicherung – vor allem für Nicht-Niederländer viel einfacher, als eine eigene Versicherung über Unigarant abzuschließen.)
Zum ersten Mal haben wir ein Boot mit Klimaanlage gemietet, das war wirklich ein entscheidender Vorteil, vor allem, wenn die Nächte nicht wirklich abkühlen. (Man muss dann allerdings immer an Land an eine 230-Volt-Steckdose anschließen.) Prima war dieses Jahr der kostenlose Navily-Account, den wir bei der Buchung dazu bekamen – ein Muss für alle, die ein Boot ohne Besatzung mieten. Einfach die Filter richtig einstellen und los geht’s. Über Navily konnten wir auch mehrere Häfen buchen – vor allem in der Hochsaison ein echter Komfort. Dieses Mal hatten wir ein Boot der Firma Angelina, wirklich super. Wir hatten irgendwann eine defekte Rolle – ein Anruf, ein paar Fotos über WhatsApp, und am nächsten Morgen um 8:30 Uhr standen die Mitarbeiter bei uns im Hafen auf dem Boot mit den richtigen Ersatzteilen. Zum Schluss noch ein Wort zu den Bewertungen, die man über den Service in verschiedenen Häfen liest: Im Großen und Ganzen ist der Service durchaus in Ordnung, und obwohl es manchmal Häfen - Tankstellen gibt, an denen ein „Esel“ am Kai steht statt eines Marinero, der den Service übernimmt, beeinträchtigt das das Gesamtpaket kaum; man spült das Ganze mit einem Glas Rosé herunter und schon ist die Sache wieder vergessen. Kroatien ist nicht das günstigste Land (106–136 Euro pro Nacht für eine 42-Fuß-Yacht), aber wir haben auch Häfen mit Hotelsanitäranlagen aus Marmor gesehen. (Natürlich auch andere, aber nie schäbige.) Drage, Hramina – wirklich top. Noch etwas zum Boot: Wir waren zu zweit, daher war das Boot sehr geräumig. Es ist zwar für 7 Personen „ausgelegt“, aber trotz der 3 Kabinen finden wir sechs eigentlich schon viel, da es draußen hinter dem Ruder keinen Sitzplatz gibt, was die Anzahl der Schattenplätze auf einer Seite reduziert.